Direkt zum Hauptbereich

Posts

Herzlich willkommen

auf dem Blog der Steuerberater Dr. Groß & Scheifler GbR in Melsungen. Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Informationen aus unserer Praxis und zu den Themen Steuerrecht, Coaching, Mentoring, Existenzgründungs- und Unternehmensberatung. Eine Haftung für die Inhalte dieser Seite wird NICHT übernommen und ist ausdrücklich ausgeschlossen.
Letzte Posts

E-Rechnung 2027: Jetzt handeln! Die Checkliste für Unternehmen, Freiberufler und Vermieter

Ab dem 1. Januar 2027 müssen Unternehmen mit einem Gesamtumsatz von mehr als 800.000 Euro im Vorjahr bei betroffenen inländischen B2B-Umsätzen grundsätzlich E-Rechnungen ausstellen. Für Unternehmen mit einem Gesamtumsatz von höchstens 800.000 Euro gilt die Übergangsregelung noch bis Ende 2027. Ab 2028 greift die Pflicht grundsätzlich für alle betroffenen inländischen B2B-Umsätze – vorbehaltlich gesetzlicher Ausnahmen. Wer die E-Rechnung bislang als Zukunftsthema betrachtet hat, sollte die verbleibende Zeit für die Umstellung nutzen. Betroffen sind nicht nur klassische Gewerbebetriebe. Auch Freiberufler, Ärzte, andere Heilberufler und Vermieter können mit E-Rechnungen zu tun haben – insbesondere als Empfänger von Rechnungen ihrer Lieferanten und Dienstleister. Seit dem 1. Januar 2025 müssen inländische Unternehmen grundsätzlich in der Lage sein, E-Rechnungen zu empfangen. Dafür genügt in der Regel bereits ein E-Mail-Postfach. Die Herausforderung besteht darin, die strukturierten Rechnu...

📢 Wichtige Mandanteninformation: Neues zu Ihren Entgeltunterlagen ab 1.1.2027

Liebe Mandantinnen und Mandanten, ab dem 1. Januar 2027 gelten verbindliche neue Anforderungen für die Führung Ihrer Entgeltunterlagen (Lohnunterlagen) . Die gesetzliche Grundlage hierfür wurde bereits 2020 geschaffen und 2024 bestätigt. Was das für Sie als Arbeitgeber bedeutet und wie Sie sich jetzt vorbereiten können, erfahren Sie hier. 🔍 Was ändert sich konkret? Ab 2027 müssen Sie Ihre Entgeltunterlagen elektronisch und maschinell auswertbar führen. Das betrifft alle Dokumente, die für die Prüfung durch die Deutsche Rentenversicherung relevant sind – z. B. Lohnabrechnungen, Arbeitsverträge, Zeiterfassungen oder Gehaltsnachweise. ⚠️ Achtung: Können Sie diese Unterlagen nicht maschinell auswertbar vorlegen, gelten sie als nicht prüfungsfähig . Die Folge: Die Rentenversicherung schätzt Ihre Beiträge – im Zweifel zu Ihren Ungunsten . Zusätzlich drohen Verzögerungsgelder, Säumniszuschläge (1 % pro Monat) oder sogar Bußgelder . 💡 Wichtig: Auch wenn Ihr Steuerberater die Lohnabre...

Elektronische Bekanntgabe ab 1. Januar 2027: Was sich jetzt wirklich ändert

Elektronische Bekanntgabe ab 1. Januar 2027: Was sich jetzt wirklich ändert Update August 2026 – Die Umstellung wurde offiziell verschoben. Das BMF hat die praktischen Fragen geklärt. 📌 Update August 2026 Die Umstellung auf die elektronische Bekanntgabe von Steuerbescheiden wurde offiziell auf den 1. Januar 2027 verschoben. Das BMF hat mit Schreiben vom 13. August 2026 die praktischen Anwendungsfragen geklärt. Hier die aktuelle Übersicht – und warum wir bewusst keine digitale Empfangsvollmacht in der Vollmachtsdatenbank hinterlegen. 1. Was gilt im Jahr 2026? – Alles bleibt beim Alten Für 2026 ändert sich gar nichts . Die bisherige Regelung bleibt unverändert: Bescheide werden nur dann elektronisch bekanntgegeben , wenn Sie zuvor aktiv in Ihrem ELSTER-Konto eingewilligt haben. ...

🧭 Digitale Entgeltunterlagen ab 2027: Was Arbeitgeber jetzt wissen müssen

  Kurzfazit zuerst: Ab 2027 müssen alle Entgeltunterlagen vollständig digital geführt werden – ohne jede Papierausnahme. Für Arbeitgeber bedeutet das: saubere digitale Personalakten , korrekte Dateiformate, eindeutige Dateinamen und eine revisionssichere Struktur. In unserer Kanzlei setzen wir dafür auf AGENDA und das Modul Personaldaten Online , das die Anforderungen der elektronisch unterstützten Betriebsprüfung (euBP) zuverlässig erfüllt. 🧭 Digitale Entgeltunterlagen ab 2027: Was Arbeitgeber jetzt wissen müssen Die verpflichtende elektronische Betriebsprüfung (euBP) wird ab 1. Januar 2027 für alle Arbeitgeber Realität. Damit endet endgültig die Zeit gemischter Papier‑/Digitalakten. Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) erwartet künftig ausschließlich digitale Unterlagen , die automatisiert analysiert werden können. Für unsere Mandanten bedeutet das: Eine gut strukturierte, revisionssichere digitale Personalakte ist nicht nur sinnvoll – sie wird gesetzliche Pflicht . 🔍 Wa...

Minijob – Rücknahme der Befreiung von der Rentenversicherungspflicht ab Juli 2026

Ab dem 1. Juli 2026 gibt es eine wichtige Neuerung für Minijobbende: Wer sich in der Vergangenheit von der Rentenversicherungspflicht hat befreien lassen, kann diese Entscheidung nun einmalig widerrufen. Hier sind die wichtigsten Details für Arbeitgeber und Beschäftigte im Überblick: Was bedeutet die Neuerung ? Durch den Widerruf der Befreiung werden Sie wieder rentenversicherungspflichtig. Sie zahlen dann den vollen Beitrag zur Rentenversicherung, erwerben dafür aber wieder volle Rentenansprüche und Leistungsansprüche (z. B. auf Erwerbsminderungsrente oder Reha-Leistungen). Beitragssätze: Gewerbliche Minijobs: Arbeitgeberanteil bleibt bei 15 %, Arbeitnehmeranteil beträgt 3,6 %. Minijobs in Privathaushalten: Arbeitgeberanteil bleibt bei 5 %, Arbeitnehmeranteil beträgt 13,6 %. Bindung: Die Entscheidung zur Aufhebung ist endgültig. Eine erneute Befreiung von der Rentenversicherungspflicht ist für die Zukunft ausgeschlossen. Ablauf der Antragstellung Antrag: Sie stellen einen schriftlic...

Mandanteninformation: Der Pflege‑Pauschbetrag

Der Pflege‑Pauschbetrag unterstützt Personen, die einen nahestehenden Menschen unentgeltlich und persönlich pflegen. Die folgenden Informationen geben einen Überblick über Anspruch, Voraussetzungen, Höhe des Freibetrags und praktische Hinweise zur steuerlichen Geltendmachung. 1. Wer hat Anspruch auf den Pflege‑Pauschbetrag? Anspruchsberechtigt sind Personen, die eine pflegebedürftige Person regelmäßig, persönlich und ohne Vergütung pflegen. Dazu zählen: Angehörige wie Kinder, Eltern, Ehegatten, Geschwister Personen mit enger persönlicher Bindung, auch ohne Verwandtschaft Pflegepersonen, die die Pflege im häuslichen Umfeld übernehmen Die Pflege muss eigenständig erfolgen; rein organisatorische Tätigkeiten reichen nicht aus. 2. Voraussetzungen für den Pflege‑Pauschbetrag Damit der Pauschbetrag gewährt wird, müssen folgende Kriterien erfüllt sein: Pflegegrad mindestens 2 Der Pflegegrad muss durch einen Bescheid der Pflegekasse nachgewiesen werden. Unentgeltliche Pflege Es dar...